Woobooks-Blog:
Der lange Weg
zum fertigen Buch

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Der lange Weg zum fertigen Buch

Thorsten Smidt | 19. Mai 2021

Der lange Weg zum fertigen Buch

Thorsten Smidt | 19. Mai 2021

 

 
Im Rückblick frage ich mich, ob ich mit dem Schreiben angefangen hätte, hätte ich zu Beginn schon gewusst, wie lang der Weg sein würde. Zumindest hätte ich mich anders organisiert, und auch meine Erwartungshaltung wäre eine andere gewesen. Sechs Jahre hat es gedauert von den ersten ins Laptop getippten Sätzen bis zur derzeit laufenden Crowdfunding-Kampagne. Insofern bin ich zwar kurz vor dem Ziel, aber selbst jetzt ist noch einiges zu tun, und es wird noch mindestens drei weitere Monate dauern, bis ich endlich das gedruckte Buch in den Händen halten kann. Aber das war es und das ist es wert.



NACH DEM SCHREIBEN FING DIE ARBEIT ERST RICHTIG AN




Was ich auf jeden Fall unterschätzt habe, ist der Aufwand, den es bedeutet, aus einem Rohmanuskript einen veröffentlichungswürdigen Text zu machen. Nach gut einem Jahr Schreibarbeit, die sich neben einer Vollzeit-Berufstätigkeit auf im Durchschnitt eine Stunde pro Tag beschränkte, war ich stolz auf ein, wie ich glaubte, fertiges Manuskript. Knapp dreihundert Seiten schienen mir ein respektabler Umfang zu sein, und der mir anfangs noch nicht ganz klare Abschluss der Geschichte hatte sich gut gefügt.

Was ich nicht ahnte: Jetzt fing die Arbeit erst richtig an. Ich merkte beim erneuten Lesen, dass sich mein Stil gewandelt, oder sagen wir: gefestigt hatte. Der Anfang musste überarbeitet werden und auch die nachfolgenden Kapitel brauchten eine Straffung. Satz für Satz bin ich das Manuskript durchgegangen, bin immer wieder zurück- und vorgesprungen, um einen einheitlichen Duktus zu erreichen.
Blogbeitrag
Als das nach mehreren Monaten geschafft war, holte ich die ersten Probeleser an den Start. Und die hatten noch einiges zu meckern (aber zum Glück auch einiges zu loben). Nach einer weiteren Überarbeitungsphase war ich überzeugt: noch ein Lektorat, und fertig ist die Kiste. Doch es zeigte sich, dass weniger die Rechtschreibfehler als etliche Logikfehler und Fragen zum Plot das Problem waren. Also wieder ran an den Text. Ich korrigierte und änderte, was das Zeug hielt. Denn nun würde das Manuskript einen Verlag finden. Was natürlich erst recht nicht auf Anhieb klappte.

Damit war zum ersten Mal der Punkt erreicht, an dem ich keine Lust mehr hatte. Ich ließ den Text liegen. Im Übrigen: Ich hatte ja auch noch eine andere Arbeit, die sich auch nicht ganz von allein erledigte. Immerhin erhielt ich nach einiger Zeit dann doch eine Rückmeldung aus einem großen und renommierten Publikumsverlag: Der Text sei gut geschrieben, eine wunderbare Geschichte, aber als Mix aus Coming-of-Age, Roadmovie, Liebes- und Nachwende-Geschichte schwierig im Programm unterzubringen. Ich war erfreut über das Lob. Und ich war ratlos: Wie sollte ich das denn ändern? Würde ich nur einen Teil aus meinem Manuskript entfernen, wäre am Ende die Geschichte nicht mehr meine Geschichte. Was also tun?

Dass ich zu diesem Zeitpunkt mit Woobooks in Kontakt kam, war eine glückliche Fügung. Da ich mir sicher war, meine Zielgruppe(n) zu kennen und auch erreichen zu können, schien mir das Vorgehen mit einer Crowdfunding-Kampagne zum Test des Interesses an dem Buch einleuchtend und passend. Und da bin ich nun: Mitten in der Kampagne, das Ziel vor Augen. Und das nächste Buch habe ich auch schon angefangen zu schreiben…

Ich wünsche allen, die schreiben, den Mut nicht zu verlieren! Natürlich ist der Weg das Ziel. Aber es ist großartig, im Ziel zu stehen - und das nächste Ziel anzuvisieren.

Thorsten Smidt



Im Rückblick frage ich mich, ob ich mit dem Schreiben angefangen hätte, hätte ich zu Beginn schon gewusst, wie lang der Weg sein würde. Zumindest hätte ich mich anders organisiert, und auch meine Erwartungshaltung wäre eine andere gewesen. Sechs Jahre hat es gedauert von den ersten ins Laptop getippten Sätzen bis zur derzeit laufenden Crowdfunding-Kampagne. Insofern bin ich zwar kurz vor dem Ziel, aber selbst jetzt ist noch einiges zu tun, und es wird noch mindestens drei weitere Monate dauern, bis ich endlich das gedruckte Buch in den Händen halten kann. Aber das war es und das ist es wert.



NACH DEM SCHREIBEN FING DIE ARBEIT ERST RICHTIG AN




Was ich auf jeden Fall unterschätzt habe, ist der Aufwand, den es bedeutet, aus einem Rohmanuskript einen veröffentlichungswürdigen Text zu machen. Nach gut einem Jahr Schreibarbeit, die sich neben einer Vollzeit-Berufstätigkeit auf im Durchschnitt eine Stunde pro Tag beschränkte, war ich stolz auf ein, wie ich glaubte, fertiges Manuskript. Knapp dreihundert Seiten schienen mir ein respektabler Umfang zu sein, und der mir anfangs noch nicht ganz klare Abschluss der Geschichte hatte sich gut gefügt.

Was ich nicht ahnte: Jetzt fing die Arbeit erst richtig an. Ich merkte beim erneuten Lesen, dass sich mein Stil gewandelt, oder sagen wir: gefestigt hatte. Der Anfang musste überarbeitet werden und auch die nachfolgenden Kapitel brauchten eine Straffung. Satz für Satz bin ich das Manuskript durchgegangen, bin immer wieder zurück- und vorgesprungen, um einen einheitlichen Duktus zu erreichen.
Blogbeitrag
Als das nach mehreren Monaten geschafft war, holte ich die ersten Probeleser an den Start. Und die hatten noch einiges zu meckern (aber zum Glück auch einiges zu loben). Nach einer weiteren Überarbeitungsphase war ich überzeugt: noch ein Lektorat, und fertig ist die Kiste. Doch es zeigte sich, dass weniger die Rechtschreibfehler als etliche Logikfehler und Fragen zum Plot das Problem waren. Also wieder ran an den Text. Ich korrigierte und änderte, was das Zeug hielt. Denn nun würde das Manuskript einen Verlag finden. Was natürlich erst recht nicht auf Anhieb klappte.

Damit war zum ersten Mal der Punkt erreicht, an dem ich keine Lust mehr hatte. Ich ließ den Text liegen. Im Übrigen: Ich hatte ja auch noch eine andere Arbeit, die sich auch nicht ganz von allein erledigte. Immerhin erhielt ich nach einiger Zeit dann doch eine Rückmeldung aus einem großen und renommierten Publikumsverlag: Der Text sei gut geschrieben, eine wunderbare Geschichte, aber als Mix aus Coming-of-Age, Roadmovie, Liebes- und Nachwende-Geschichte schwierig im Programm unterzubringen. Ich war erfreut über das Lob. Und ich war ratlos: Wie sollte ich das denn ändern? Würde ich nur einen Teil aus meinem Manuskript entfernen, wäre am Ende die Geschichte nicht mehr meine Geschichte. Was also tun?

Dass ich zu diesem Zeitpunkt mit Woobooks in Kontakt kam, war eine glückliche Fügung. Da ich mir sicher war, meine Zielgruppe(n) zu kennen und auch erreichen zu können, schien mir das Vorgehen mit einer Crowdfunding-Kampagne zum Test des Interesses an dem Buch einleuchtend und passend. Und da bin ich nun: Mitten in der Kampagne, das Ziel vor Augen. Und das nächste Buch habe ich auch schon angefangen zu schreiben…

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